Dennis Vihar: Parteien und Verbände
- AUFZEICHNUNGEN -
Gemeinsamkeiten
unterliegen Vereinsrecht
sind aus Grundgesetz mittelbar oder unmittelbar ableitbar
sind auf Dauer angelegt
haben eine rechtlich einheitliche Organisationsstruktur
Unterschiede
Parteien übernehmen eine gesamtgemeinschaftliche Aufgabe und Verantwortung / Verbände vertreten Interessen von Gruppen
Parteien werden politisch aktiv und wollen Mehrheit werden / Verbände benutzen Politik als Mittel zum Zweck
Parteien werden in Parlament und Regierung tätig / Verbände bewegen sich im vorparlamentarischem Raum
Äußere Parteifreiheit: Unabhängiges Handeln und Tätigwerden der Parteien.
Innere Parteifreiheit: Jeder der sich an einem demokratischen Staat beteiligen will muss selbst demokratisch strukturiert sein. Willensbildung von unten nach oben; Vorhandensein von Programmen und Satzungen.
Chancengleichheit: Staat hat alles zu unterlassen was die Chancen der Parteien gegenüber anderen vermindert.
Arten von Parteien: Volks-, Interessen-, Weltanschauungs-, Klassenpartei.
Pros Volkspartei
"mehrere Parteien in einer"
überschaubares Parteiensystem
Erleichterung Mehreheitsbildung
stabile Regierung
Pluralität
"für jeden was dabei"
Contras Volksp.
Erstideologisierung
Parteienverdruss
Parteien sind rechtlich relevante Faktoren die sich an der Willenbildung des Volkes und des Staates beteiligen und wichtigster Bestandteil der Willensbildung sind. Parteien ermöglichen das politische Tätigwerden des Bürgers.
Funktionen
Beteiligung an der polit. Willensbildung durch Wahlen
Bindeglied zw. Einzelnem und Staat
Verwirklichung des Volkwillens zw. Wahlen
Bildung Opposition/Regierung
Rekrutierungsfunktion
Einflussnahme auf Meinungsbildung
Einflussnahme auf den Staatswillen
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Rechte vorbehalten.
Stand: 27. August 2003