- Es war einmal eine kleine, dicke und verblödete Sozialarbeiterin. Immer
wenn man sie auf ihre Figur ansprach, wurde sie ganz rot im Gesicht.
Deswegen wurde sie von allen auch Rotfettchen genannt.
- Eines schönen Tages, als Rotfettchen beim Bügeln
war, rief sie ihre alte, schrumplige und geizige Oma Trude an:
"Rotfettchen, beweg dich schnell zu Aldi, kauf mir etwas Grießbrei
und Wasser ein, und dann mach dich auf dem weg hierhin!"
- Und da unser Rotfettchen eine hochengagierte
Sozialarbeiterin ist, machte sie sich auf dem Weg zu Aldi.
- Auf dem Weg zu der alten Oma begegnete Rotfettchen
dem alten, verwahrlosten Frührentner Bettmän, der für die Gerechtigkeit
auf der Welt kämpft. Als Rotfettchen den alten, inzwischen schon fetten,
bierbäuchigen Bettmän sah, kam ihr eine Idee: Sie erzählte dem
Supermacho von der geizigen alten Oma. Und da unser Bettmän ja für die
Gerechtigkeit auf der Welt ist, ging er mit mit Rotfettchen und seinem
Assistent, dem Wolf, zu dem Haus der Oma.
- Als alle drei zur Tür hereinkamen, traute
Rotfettchen ihren Augen nicht: Angetan von der Blut-brechenden alten Schabbacke, stürzte sich das Kleinhirn Bettmän vor der Oma auf die Knie
und sagte: "Oh meine reiche, wunderhübsche Liebste, du (oder besser
gesagt: dein Geld) sollst mein werden, weil ich dich liebe." Beide
verschwanden auf Nimmerwiedersehen.
- Rotfettchen fiel in Ohmacht, und da auf einmal packte
sich der Assistent Bettmäns, der Wolf. Rotfettchen und verschlang sie.
- Und was wurde aus Bettmän und der Oma? Beide lassen
sich in Australien auf ihrer Range die Sonne auf den Arsch scheinen und
kassieren satte Renten.
-
Und die Moral von der Geschicht? - Gibt es nicht!