
Per Second, Per Second, Per Second... Every Seconf / 24. November 2003 (D) / SIS (Sony) ![]()
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(1) I Met a Girl
(2) Breathe
(3) These Are Things
(4) Life Still Applies
(5) Go Get the Cops
(6) Some Days
(7) World United Already
(8) Hey, So Long (Ohio)
(9) The Beginner
(10) Can't Wash It Off
(11) Closer to Mercury
(12) This Rough Music
(13)
(14) Closer to Mercury [hidden track]
Endlich ist es vollbracht! Ganze vier Jahre nach dem letzten Album Hope and Adams. Wie so oft, hat auch diesmal das Label nicht gerade wenig Anteil an der so großen Zeitspanne. Aber auch bei Wheat selbst war man sich nie wirklich sicher, ob es ein neues Album geben wird. Wie auch immer, es gibt verschiedene Gründe dafür, die Band aus Cambridge, MA, als die Toad Wet Sprockets des 21. Jahrhunderts anzusehen. Wie auch Glen Phillips und seine Kumpanen erwachsene Popmusik für eine grungemüde Generation Anfang der 1990er gemacht hatten, so wollen Wheat mit Jon Mayers Leuten tanzen. Auch wenn sie dabei nur den angerosteten Indie-Lack auf deren Schuhen zur Geltung bringen wollen. Hope and Adams Steuermann und Mercury Rever David Fridmann ist auch diemal wieder mit an Bord. Und diesmal zaubert er einige facettenreiche sowie auch schnörkellose Popsongs wie „These Are Things“, „I Met a Girl“ und „Life Still Applies“ hervor. Die Lieder sind schichtweise mit Vocal- und Intrumental-Dynamiken versehen, sodass sie ein wenig hinter dem normalen, aber nicht zu weit vom Mainstream-Pop liegen. Eine relativ gesunde Balance. Die Lieder sind so produziert, dass sie noch deutlich Rückgrat beweisen. Leichter zugänglich als „Some Days“ wird es dank seiner ooh ooh oohs und beinahen Dancebeats nicht. Aber Wheat haben es ihren Zuhörern nie wirklich einfach gemacht.
Wheats Songtexte sind mit einer Ernsthaftigkeit geschnürt und von einer berührenden Art der Resignation durchzogen, sodass die Mischung weitaus mehr als nur radiofreundlich ist. „Love takes its time/And I don’t know a thing about it“, singt Scott Levesque. “And some days you change your mind/Because I sure change my mind a lot about you”. Dieser abwechselnde Weg der Vocals berührt. Ergreifende Gespräche und packend krachende und wirbelnde Gitarren machende das Gesamtwerk deutlich zu einem Erlebnis. Andere Highlights hierauf sind „Hey, So Long (Ohio)“, was wiederum in alte Dream-Pop-Zeiten zurückfällt, und „Closer to Mercury“, eine neue Version von Hope and Adams „Don’t I Hold You“. (Komischerweise ist eine zweite Version des Songs als Hidden-Track versteckt. Jene Version hört sich viel mehr nach „Don’t I Hold You“ an.)
Per Second, Per Second, Per Second… Every Second ist ein gelungenes Comeback für Wheat und zudem eines, das alte Fans wieder aufhorchen lassen sollte. Als ein letzter Kommentar zu der Haltung der Band gegenüber Marketing und Promotion singt Glen Phillips Gastvocals auf „These Are Things“.
- Dennis Vihar
Wheat online: www.wheatmusic.com
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