
(1) Beyond This Horizon
(2) Bed of Roses
(3) Uncle Anesthesia
(4) Story of Her Fate
(5) Caught Between
(6) lLy Your Head Down
(7) Before We Arise
(8) Something About Today
(9) Alice Said
(10) Time for Light
(11) Disappearing
(12) Ocean of Confusion
(13) Closer
Nach einer langen und erfolgreichen Karriere beim Independent-Label SST erreichten die Screaming Trees schlussendlich Epic Records, auch mit einer kleinen Fanfare. 1991 veröffentlichen sie dann Uncle Anesthesia. Diesmal wurde das Album vom Soundgarden-Frontmann Chris Cornell und vom Metal-Spezialisten Terry Date produziert, wobei sich das militärische Thema des Openers „Beyond This Horizon“ durch die restlichen Aufnahmen hindurchschlängelt. Und obwohl die Band diesmal auch ihre Punkseite zeigt – mit den Stücken „Story of Her Fate“, „Alice Said“ und „Time for Light“ – macht die ruhigere und erwachsenere Seite der Gruppe wieder einmal den Kern aus. Und wie der Titel und das Cover des Albums es schon vermuten lassen, zeigt die Scheibe gleichzeitig wie die Screaming Trees sich immer mehr in ihrer psychedelisch-tiefen Seite verlieren. Gary Lee Conners ätzend wirbelnde Gitarren runden den rauen und whiskeytrunkenen Gesang von Mark Lanegan ab und geben dem ganzen einen gewissen Rahmen. Deutlich zu hören ist dies auf den Highlights „Caught Between“ und „Something About Today“. Und während „Lay Your Head Down“ und „Bed of Roses“ einen deutlichen R.E.M.-Einfluss beweisen, zeigen Lieder wie „Before We Arise“, „Closer“ und „Disappearing“ (mit Hornmusik einer mexikanischen Beerdigung) wiederum einen Hauch von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung wie es nur Lanegans Stimme vermitteln kann. Uncle Anestesia, das letzte Mal mit dem Ur-Drummer Mark Pickerel, war der Vorbote des Durchbruchs Sweet Oblivion.
- Dennis Vihar.
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