
(1) Where the Twain Shall Meet
(2) Windows
(3) Black Sun Morning
(4) Too Far Away
(5) Subtle Poison
(6) Yard Trip #7
(7) Flower Web
(8) Wish Bringer
(9) Revelation Revolution
(10) The Looking Glass Cracked
(11) End of the Universe
Buzz Factory würde das letzte Album der Screaming Trees für SST-Records werden, aber nicht das letzte einer wahren Independent-Band. Sie würden hiernach mit einer qualitativ hochwertigen Zeit beim Seattle-Label Sub Pop weitermachen bis zu ihrem nächsten Album, Uncle Anesthesia, das bei Epic veröffentlicht wurde. Mit der Produktion von den Trees und Jack Endino (Superfuzz Bigmuff, Bleach) macht das Album seinem Titel alle Ehre: Garry Lee Conners summend muskulöse Gitarrenpackungen fegen durch das gesamte Album hindurch. Die Scheibe ist ein solider, wenn auch nicht sonderlich spektakulärer, Abschluss für die SST-Zeit, der auch ein wenig überraschend sein sollte. Denn die Trees waren mit die beständigste und purste Indie-Rock-Gruppe des nordamerikanischen Nordwestens. Insofern ist deren Bruch mit SST-Records ein wenig überraschend. Weder haben sie jemals einen solchen Hit wie Nirvanas Nevermind landen können, noch sind sie in ihrer 15-jährigen Karriere ihren musikalischen Wurzeln untreu geworden.
Opener „Where the Twain Shall Meet” und “Black Sun Morning” sind die stärksten Tracks auf dem Album. Die Buchstaben des letztgenannten haben nicht nur einen Klang à la Sundagardens „Black Hole Sun“, sondern klingt auch noch fast so grunge-ähnlich und düster wie die Band aus Seattle (die zu der Zeit ebenfalls mit SST liebäugelte). Und diese Gleichheiten sind zugegeben glorreich und bewirken ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen. Ein Ausschnitt aus einem Interview-Briefng ist ebenfalls zwischen „Yard Trip #7“ und „Flower Web“ versteckt („The question will be what kind of trees you are; the answer will be 'Screaming Trees”.)
- Dennis Vihar.
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