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- Monster Magnet
- f. 1989
- Hard Rock, Heavy Metal, Alternative Metal, Stoner Metal
Spine of God / 28. Februar 1992 (US) / Caroline 





(1) Pill Shovel
(2) Medicine
(3) Nod Scene
(4) Black Mastermind
(5) Zodiac Lung
(6) Spine of God
(7) Snake Dance
(8) Sin's a Good Man's Brother
(9) Ozium

- Ein Metal-Album für all diejenigen, die Metal hassen. Eine majestätische und dreiste Feier des puren Luxus. Spine of God ist die zu Stein gewordene Verarschung, eine brillante Satire des gesamten Headbangertums. So pechschwarz und perfekt, dass man es fast alles für bare Münze nehmen könnte. Mit der Warnung "It's a satanic drug thing...you wouldn't understand", fickt die Platte den gesamten Verstand. Die Produktion positiv viskos, voll von halluzinierenden, widerhallenden und schlammverdreckten Vocals. Knochenzersplitternde Drums, verzerrte und hallende Gitarren die sich in die Unendlichkeit zu strecken scheinen. Frontmann Dave Wyndorf wirkt wie ein idiotischer Schamane, der in einem Meer von Halluzinogenen umherzuschweben scheint. Und dazu schreit er Bekanntmachungen wie "If Satan lived in heaven, he'd be in me!" hinaus - all das in der Mitte von Witzen über die er selbst nicht zu lachen scheint. Allerlei Fantasie-Hirngespinste mit jeder Art von Namensnennung - von Led Zep bis hin zum Playboy und Whippets. (Sogar eine heftig psychedelische Ode an den Raumduft "Ozium" ließ Wyndorf nicht aus.) Monster Magnets Genie besteht darin, dass sie direkt zu ihren Zuhörern sprechen und sie am laufenden Band verarschen. Spine of Gods schiere Wucht besteht in der hirnverdrehenden Kraft, ohne irgendwelche chemischen Substanzen. Und dessen Themen voller Sex, Drogen und Bösem sind letzt Endes so lustig, dass sie eigentlich jeden erheitern und von deren Sinnlosigkeit überzeugen. Wie auch immer, sie beweisen dass die Straße des Exzesses überall enden kann außer am Palast der Weisheit.
- Dennis Vihar
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