Meat Puppets
f. 1980 in Tempe, Arizona, Vereinigte Staaten von Amerika
Alternative Pop/Rock

Too High to Die / 25. Januar 1994 / London:  

(1) Violet Eyes
(2) Never to Be Found
(3) We Don't Exist
(4) Severed Goddess Hand
(5) Flaming Heart
(6) Shine
(7) Station
(8) Roof With A Hole
(9) Backwater
(10) Things
(11) Why?
(12) Evil Love
(13) Comin' Down

Obwohl der Vorgänger Forbidden Places eigenltich eines ihrer besten Alben ist, waren die Meat Puppets mit dessen Sound nicht ganz zufrieden. Das mag wohl an dem langjährigen Dwight Yoakam-Produzenten Pete Anderson gelegen haben. Insofern arbeiteten sie auf ihrem zweiten London Records-Album mit dem Butthole Surfer Paul Leary zusammen. Er sollte alles wieder richten, die Puppets wieder ins rechte Lot rücken. Ihnen den typischen Meat Puppets-Sound wiedergeben. Irgendwie hatte das aber nicht ganz geklappt. Denn das Album hört sich nicht mehr so ganz nach Cowpunk an, und die Country-Elemente sind verblasst. Das heißt nicht, dass Country für die Puppets gestorben ist. Nein, aber bei diesem musikalischen Gros an Stilen mag das ein ode andere Element zunächst untergehen.
"Backwater", ein 1a-melodiöser Rocker, war ihr erster richtig großer Radohit, der ihnen sogar erstmals (und bis heute das einzige Mal) Gold einbrachte. Der elektrifiziernde Opener "Violet Eyes" bläst einen aus den Schuhen, und direkt danach nimmt Dich die Band mit auf eine wilde musikalische Achterbahnfahrt. Hard Rock ("Station", ein Remake von "Lake of Fire", "We Don't Exist"), Blues Rock ("Roof With a Hole"), Balladen ("Shine", "Why?"), Country ("Comin' Down") und wahnsinniger Pop/Rock ("Never to Be Found", "Severd Goddess Hand", "Flaming Heart", "Things") machen dieses Album zum buntesten der Meat Puppets. Was aber hierbei mehr als positiv gemeint ist. Eine einzige Bereicherung der Alternatives. Macht einen irgendwie 'too high to die' . . .
- Dennis Vihar

 

Meat Puppets online: www.meatpuppets.com

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