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- Kings of Leon
- f. 2000 in Nashville, Tennessee, Vereinigte Staaten von Amerika
- Garage Rock Revival, Southern Rock, American Trad Rock
Aha Shake Heartbreak / 18. Februar 2005 / RCA 




(1) Slow Night, So Long
(2) King of the Rodeo
(3) Taper Jean Girl
(4) Pistol of Fire
(5) Milk
(6) The Bucket
(7) Soft
(8) Razz
(9) Day Old Blues
(10) Four Kicks
(11) Velvet Snow
(12) Renemo

- Ja, diese geheimnisvolle Followill-Familie ist zurück auf der Veranda des Rock & Roll Zirkus! Oder doch eher in dessen Rock-Garage?
- Semester Numero Zwei wurde mit Aha Shake Heartbreak eingeläutet. Mit Youth & Young Manhood gaben die Kings of Leon dem Southern Rock einen erfrischenden Kick in den Arsch und ließen ihn neu und ungewohnt elektrisiert mit allerelei (ungewollter) Ironie zappeln. Mit diesem Arschtritt-Gepimpe wirkten sie wie die neuen Lynryd Skynryd, die für eine Gruppe von N.Y.U. Filmstudenten posen würden (oder auch umgekehrt). Und mit diesem Neuling schwenkt das Nashville-Quartett eine Flagge die sowohl für Confoderate als auch für Union Jack triumphiert. Der Erfolg der Kings im Vereinigten Königreich ist verständlich, da Caleb Followills schleppender, schmerzverzerrter Gesang sich irgendwo zwischen Bon Scott, Ray Davies und Eddie Money ansiedelt und dabei einen kleinen jamaikanischen Akzent hat. Aber es ist auch die nahtlose und liebenswürdige Harmonisierung von Rock & Roll, Country Rock und Roly Erickson-stilistischer Psychedelica. Dazu kommt ihr scharfer lyrischer Witz, der sie faszinierend für jede Seite des großen Teiches macht. Auf ihrem Twenty-Irgendwas Barhocker-Opener "Slow Night, So Long", lamentiert und zelebriert Caleb den Tanz seines One-Night-Stands ("She's opened up just like she really knows me/I hate her face but enjoy her company") wie ein wahrer Student des Outlaw-Landes. Ein Thema, das sich wild-wuchernd durch das ganze Album zieht. Und entweder richtet es sich gegen einen überschwemmt-kranken Boogie ("Pistol of Fire") oder gegen einen hinausgeschrienen Jodler ("Day Old Blues") - dennoch, die Resonanz ist so klar und cool wie die anfänglichen Töne einer CreedenceClearwater Revival-Melodie.
- Dennis Vihar
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